Heute, am 22. Mai im Jahre 1848 fand die dritte Sitzung der Nationalversammlung in der Paulskirche statt. Diese war für mich von besonders großer Bedeutung, da ich am heutigen Tage meinen Antrag stellte. Ich hatte meinen Antrag in zwei Teile geteilt, den formellen Teil, bei dem ich mir sicher war, dass jeder mit diesem einverstanden ist und in den überaus wichtigen, den inhaltlichen Teil. Mit diesem Antrag wollte ich demonstrieren, dass jedes Mitglied sein Recht in Anspruch nehmen kann sowohl bei der Nationalversammlung zu tagen als auch bei einer Ständeversammlung in irgendeinem Teile Deutschlands als Abgeordneter anwesend zu sein. Doch dies ist problematisch wenn zwei Versammlungen zur gleichen Zeit stattfinden, da ein Abgeordneter beider Versammlungen nicht in der Lage ist sich aufzuteilen.
Nachdem ich meinen Antrag verlesen hatte, begann die Versammlung allerdings wieder vom Thema abzuschweifen. Zunächst begann Herr Hentges mit dem Einwand, dass jeder zukünftige Antrag nur zehn Minuten verlesen werden dürfte.
Weitaus wichtiger war da die Anmerkung des Herrn Heckschers , welcher zur Frage stellte, ob mein Antrag sofort verhandelt oder zunächst an eine Abteilung zur Prüfung und an eine Kommission zur Berichterstattung weitergeleitet werden sollte. Ich fand diese Idee jedoch für zwecklos, da ich bei diesem Antrag nach der Geschäftsordnung gehandelt hatte und die Entscheidung über ein solch wichtiges Thema nicht aufschieben wollte, sondern noch heute darüber diskutieren und schließlich abstimmen wollte.
Insgesamt muss ich hinzufügen, dass ich auch mit dem Ergebnis der heutigen Sitzung sehr unzufrieden bin, da mein Antrag nun doch vorerst an eine Kommission gewiesen wird und es heute leider noch nicht zu einer wirklichen Diskussion über mein eigentliches Anliegen kam und darüber hinaus auch zu keiner Abstimmung.
Heute, am 22. Mai im Jahre 1848 fand die dritte Sitzung der Nationalversammlung in der Paulskirche statt. Diese war für mich von besonders großer Bedeutung, da ich am heutigen Tage meinen Antrag stellte. Ich hatte meinen Antrag in zwei Teile geteilt, den formellen Teil, bei dem ich mir sicher war, dass jeder mit diesem einverstanden ist und in den überaus wichtigen, den inhaltlichen Teil. Mit diesem Antrag wollte ich demonstrieren, dass jedes Mitglied sein Recht in Anspruch nehmen kann sowohl bei der Nationalversammlung zu tagen als auch bei einer Ständeversammlung in irgendeinem Teile Deutschlands als Abgeordneter anwesend zu sein. Doch dies ist problematisch wenn zwei Versammlungen zur gleichen Zeit stattfinden, da ein Abgeordneter beider Versammlungen nicht in der Lage ist sich aufzuteilen.
Nachdem ich meinen Antrag verlesen hatte, begann die Versammlung allerdings wieder vom Thema abzuschweifen. Zunächst begann Herr Hentges mit dem Einwand, dass jeder zukünftige Antrag nur zehn Minuten verlesen werden dürfte.
Weitaus wichtiger war da die Anmerkung des Herrn Heckschers , welcher zur Frage stellte, ob mein Antrag sofort verhandelt oder zunächst an eine Abteilung zur Prüfung und an eine Kommission zur Berichterstattung weitergeleitet werden sollte. Ich fand diese Idee jedoch für zwecklos, da ich bei diesem Antrag nach der Geschäftsordnung gehandelt hatte und die Entscheidung über eine solch wichtiges Thema nicht aufschieben wollte, sondern noch heute darüber diskutieren und schließlich abstimmen wollte.
Insgesamt muss ich hinzufügen, dass ich auch mit dem Ergebnis der heutigen Sitzung sehr unzufrieden bin, da mein Antrag nun doch vorerst an eine Kommission gewiesen wird und es heute leider noch nicht zu einer wirklichen Diskussion über mein eigentliches Anliegen kam und darüber hinaus auch zu keiner Abstimmung.