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Rückblick auf die Paulskirchenversammlung

15. November 2009

Wenn ich auf die Nationalversammlung zurückblicke bin ich sehr stolz auf was wir geschafft haben. Sie bot für viele eine Platform zum diskutieren und Meinungen austauschen in gesitteter Manier. Es gab viele Leute die meine Ansichten teilten so zum Beispiel Heinrich von Gagern aber auch einige mit dene ich mir heftig Rededuelle lieferte zum Beispiel Carl Vogt.

Ich schloss mich erst der Casino Fraktion und später der Pariser Hof Fraktion an um mein Ziel einer ausgearbeiteten Verfassung mit Machtentteilung zu erreichen. Dies ist tatsächlich gelungen, aber die Verfassung und damit ein neu organisiertes Deutschland wurde durch einen Millitärputsch verhindert.

Dennoch sehe ich unsere Arbeit nicht als vergeudet sondern vielmehr als Grundstein für ein neues Deutschland mit mehr Freiheiten und Rechten für alle.

Die zweite grosse Debatte

28. Oktober 2009

Ich finde, dass wir ein zum Ende hin ein gutes Ergebniss erreichen konnten.

Es ist nur gerecht das den Polen die Möglichkeit gegeben ist einen eigenen Staat aufzubauen und unabhängig zu werden.

Es ist ebenso sehr wichtig dass ihnen dabei geholfen wird auf eigenen Füßen stehen zu können. Wir haben die Verantwortung ihnen in dieser Hinsicht eine Unterstützung zu sein.

Jedoch hat der Präsident deutlich gesagt, dass wir uns schon lang genug an diesen Entscheidungen und endgültigen Ergebnissen aufgehalten haben.

Mir wird die Zeit viel zu sehr verschwendet, wenn wir nicht bald anfangen über nötige Belange zum Sprechen zu kommen, denn es gibt ja wohl wichtigere Dinge als sich um die Nichtdeutschen einen grossartigen Kopf zu zerbrechen.

Wir dürfen die Notwendigkeit der Gerechtigkeit und Einigung unseres Landes nicht aus den Augen verlieren.

22. Mai 1848 Die dritte Sitzung

8. Oktober 2009

Heute 22. Mai 1848 ist die dritte Sitzung der Nationalversammlung beendet und ich bin überhaupt nicht zufrieden mit den Resultaten!

Das große Thema war die Nationalversammlung in Preußen, die zur selben Zeit stattfand, wie die in Frankfurt. Raveux meinte es könne nur eine Versammlung geben, die eine Verfassung ausarbeitet und dem stimme ich voll und ganz zu! Wollen wir nicht einen vereinten Nationalstaat erschaffen? Eine gemeinsame Verfassung? Doch nun frage ich mich, wie dies passieren soll, wenn wir an zwei verschiedenen Orten eine Verfassung erstellen, die dann zusammengefügt werden müsste.

Deswegen bin ich gegen zwei Versammlungen!

Doch genauso wie die Zeit verflog, verflog auch das Gesprächsthema und wir endeten ohne Ergebnis.

Herr Hentges hat zu meiner Überraschung einen konstruktiven Vorschlag gemacht. Zu Recht meinte er, dass jeder nur maximal zehn Minuten habe um seine Meinung preis zu geben. Dem stimme ich voll und ganz zu, zehn Minuten sollten genügen um seine Position zu repräsentieren.

Wir wollen einen vereinten Nationalstaat mit einer ausgearbeiteten Verfassung. Jetzt! Und nicht in fünf Jahren.

18. Mai 1848

30. September 2009

Heute, am 18. Mai 1848 fand endlich die Vorversammlung statt.
Gleich zu Anfang gab es schon ein chaotisches Durcheinander bei der Abstimmung, was ich überhaupt nicht verstehe. Wir haben uns doch versammelt um einige wichtige Dinge zu klären, doch irgendwie kam es erst gar nicht dazu.
Der Entwurf der Geschäftsordnung, der eigentlich als Basis für unsere Beratungen diente, war nicht vorzufinden, laut Wesendonck aus Düsseldorf des Druckers Schuld, obwohl dies doch gar nichts zum Thema tut. Zudem ist mir der Herr Wesendonck auch negativ aufgefallen. Er hat zwar die vorläufige Geschäftsordnung verlesen und einige mir wichtigen Dinge angesprochen, doch bin ich der Meinung, dass er nicht hätte sagen sollen, dass die Versammlung nicht konstituiert ist. Wir haben uns doch versammelt!
Insgesamt bin ich von dem heutigen Tage enttäuscht, denn im Großen und Ganzen haben wir also rein gar nichts erreicht. Weder für uns noch für das Volk. Daher wünsche ich mir, dass der nächste Tag erfolgreicher wird als heute und dass sich alle einig werden.


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